10'000 AutoEnergieChecks: Ein neuer Meilenstein

10'000 AutoEnergieChecks: Ein neuer Meilenstein

18. Juni 2015 agvs-upsa.ch - Gemeinsam für die Umwelt: Schweizer Garagisten haben zusammen bereits 10'000 AutoEnergieChecks durchgeführt und dabei über 12'000 Tonnen CO2 eingespart.

Mit dem AutoEnergieCheck (AEC) helfen die AGVS-Garagisten  ihren Kunden, Energie und Geld zu sparen – und dabei erst noch die Umwelt zu schonen. Erfreulich ist, dass immer mehr Autofahrerinnen und Autofahrer diesen Check an ihrem Auto durchführen lassen. Mit Check Nr. 10'000 setzten der AGVS und EnergieSchweiz zusammen einen neuen Meilenstein.

Mit dem 10'000. AEC kommen die Schweizer Garagisten des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) dem Idealfall einen Schritt näher – nämlich, dass alle Personenwagen, die in der Schweiz verkehren, AEC-geprüft sind. Das ist mehr als nur wünschenswert: Im Schnitt spart ein Auto dank dem AEC pro Jahr über 200 Liter Treibstoff sowie 0,5 Tonnen CO2 ein und erlaubt in dieser Zeit seinem Besitzer, bis 350 Franken zu sparen. Hochgerechnet auf den aktuellen Personenwagenbestand von etwas über 4,5 Millionen Fahrzeugen in der Schweiz wären das Einsparungen in Höhe von: 1 Milliarde Liter Treibstoff, 2,3 Millionen Tonnen CO2 und 1,6 Milliarden Franken.

Garagisten für die Umwelt
Der Erfolg des AutoEnergieCheck ist zum einen den überzeugenden Argumenten zu verdanken – Geld und Treibstoff sparen und gleichzeitig auch noch die Umwelt schonen. Andererseits fügen sich die Garagisten immer mehr in ihre neue Rolle als Berater in Mobilitäts- und Umweltfragen ein – auch dank des AGVS, der seinen Mitgliedern als starker Partner unterstützend und beratend zur Seite steht. So sind sich die Schweizer Garagisten bewusst, dass der Ausbildung und der kontinuierlichen Weiterbildung auch und gerade in Zukunft eine grosse Rolle zukommt. Als Fachkräfte müssen sie Bescheid wissen. Nur so können sie ihre Kunden glaubhaft als Experten in Sachen Mobilität, Umwelt und neue Technologien beraten.

Aktuell bieten 923 AGVS-Garagisten den AutoEnergieCheck an – Tendenz steigend. Denn der AGVS und EnergieSchweiz sind bestrebt, das Netz an AEC-zertifizierten AGVS-Garagisten kontinuierlich auszubauen.
 
AGVS-Garagisten, die den AutoEnergieCheck anbieten, findet man unter: www.autoenergiecheck.ch/Garage-suchen.

«Die Zahl der Checks konnte massiv gesteigert werden»

Eine der Stärken des AutoEnergieCheck (AEC) ist, dass er sich auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen lässt, sagt Markus Peter, Leiter Automobiltechnik und Umwelt beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS). Mit der Entwicklung des AEC ist er soweit zufrieden.

Herr Peter, die AGVS-Garagisten scheinen den AutoEnergieCheck sehr unterschiedlich einzusetzen: die einen verkaufen ihn, wobei sich die Preise deutlich unterscheiden können, die anderen machen ihn einfach grundsätzlich an jedem Auto und verrechnen dafür nichts, jedenfalls nicht offiziell. Was ist die Haltung des AGVS dazu?
Markus Peter: Mit dem AutoEnergieCheck stellt der AGVS seinen Mitgliedern ein wertvolles und umweltfreundliches Kundenbindungs-Werkzeug zur Verfügung. Eine Stärke des AutoEnergieChecks ist gerade die Möglichkeit, dass er sich auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen lässt. Sei es beim Fahrzeugverkauf, als Einzelauftrag oder in Kombination mit anderen Werkstattarbeiten. Daraus ergeben sich dann auch die unterschiedlichen Preise, welche dem Kunden für den AutoEnergieCheck in Rechnung gestellt werden.

Wie stehen Sie persönlich zur zweiten Variante?
Markus Peter: Im Sinne einer starken Präsenz des AutoEnergieChecks in der Öffentlichkeit und eines hohen Umweltnutzens freut es mich, wenn in den AGVS-Mitgliedsbetrieben möglichst viele Checks durchgeführt werden. Natürlich wäre es ideal, wenn die Kunden den Check mehrheitlich von sich aus wünschen und entsprechend bereit sind für den 30-minütigen Arbeitsaufwand zu bezahlen. Andererseits bietet sich der AutoEnergieCheck auch dazu an, den Kunden mit einem Plus an Dienstleistung zu überraschen, die nicht in Rechnung gestellt wird. Ich persönlich halte dies für einen vielversprechenden Ansatz.

Ist es nicht etwas riskant, eine Dienstleistung, die mit Aufwand verbunden ist, einfach gratis zu erbringen?
Markus Peter: Betrachtet man nur den direkten Aufwand und Ertrag des AutoEnergieChecks, würde die Rechnung so natürlich nicht aufgehen. Berücksichtigt man hingegen, dass der AutoEnergieCheck für ein gesteigertes Kundenvertrauen und Zusatzgeschäfte im After Sales (Verkauf höherwertiger Reifen, Nachrüstung von LED-Tagfahrleuchten etc.) sorgt, sieht die Bilanz schon deutlich positiver aus. Zählt man nun noch die dank der Unterstützung durch EnergieSchweiz möglichen Rückvergütungen an aktive AEC-Garagisten hinzu, resultiert für den Garagisten ein ausgewogenes Ergebnis.

Sind Sie mit der Entwicklung des AEC zufrieden?
Markus Peter: Ja und nein. Wir haben bereits eine grosse Anzahl Betriebe, die grundsätzlich Interesse zeigen und den AEC anbieten können, das ist erfreulich. Die Zahl der aktiven AEC-Garagisten dürfte aber deutlich höher sein, dies ist nach wie vor eine Herausforderung. Erfreulich ist das positive Echo der Garagisten auf die Rückvergütungen, welche dank der Unterstützung durch EnergieSchweiz erst möglich sind. Die Anzahl Checks konnte dadurch massiv gesteigert werden.

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