Waschanlagen: «Unser Garagenbetrieb profitiert von der zusätzlichen Frequenz»

28. Juni 2017 agvs-upsa.ch - Die in vielen Betrieben rückläufigen Margen im Neuwagengeschäft bringen immer mehr Unternehmer im Autogewerbe dazu, sich nach zusätzlichen Einkünften umzusehen, um die wegbrechenden Erträge wenigstens zum Teil zu kompensieren. Eine Möglichkeit sind Waschanlagen. Was sie für den Betrieb bringen können, zeigen wir am Beispiel der Garage M. Walter AG in Weinfelden.
 
kro. Eine der ersten Voraussetzungen für die Erstellung einer Waschanlage überhaupt ist, das dafür nötige Land oder Areal zu besitzen. Bei der Garage Walter AG in Weinfelden war das gegeben: Sie hatte eine Rasenfläche, die direkt an den Werkstattbetrieb angrenzte. Für eine Nutzung der Fläche als Waschpark sprach, dass der Betrieb an einer der meistbefahrenen Strassen im ganzen Kanton liegt und das Waschcenter von dieser Seite her direkt einsehbar ist. Dagegen sprach, dass es in Weinfelden bereits eine Vielzahl an Waschanlagen gibt – eine davon in unmittelbarer Nähe seines Garagenbetriebs, geführt von der Landi Weinfelden: ein Waschplatz – eher unattraktiv, aber frequentiert. Garagist Martin Walter fragte sich: Können wir das nicht besser?


Rechnung aufgegangen: Mit dem gut frequentierten Waschpark erwirtschaftet die M. Walter AG in Weinfelden einen hohen Deckungsbeitrag.
 
Klare Vorstellungen sind von Vorteil
Die Frage nach dem «Was» war mit dem Entscheid für ein Waschcenter beantwortet. Die nächste zu beantwortende Frage war: Wie? «Wir hatten bereits klare Vorstellungen und wollten neben einer Selbstbedienungsanlage mit Lanzen und Staubsauger auch eine Portalwaschanlage realisieren», sagt Besitzer Martin Walter, «wir wollten Innovationen in Sachen Sauberkeit anbieten und hatten gleichzeitig hohe Ansprüche an eine ästhetische Architektur.» Auch ökologisch habe man mit dem Waschcenter eine «saubere Sache» realisieren wollen, ergänzt er und freut sich ab dem Wortspiel, das sich bei diesem Thema direkt aufdrängt.
 
Walter begann sich umzusehen, wer diesen Ansprüchen als Anbieter gerecht werden konnte. Und da kam die Otto Christ AG Wash Systems ins Spiel: «Mit der Firma Christ hatten wir schnell den Anbieter gefunden, der über jene Innovationen verfügt, mit der wir unsere Anlage ausstatten wollten.» Diese Entscheidung wurde durch die persönliche, professionelle Beratung bei der baulichen Planung sowie bei der Konfiguration der Anlage laut Walter vollumfänglich bekräftigt. Die Begeisterung war beidseitig: «Für uns», sagt Christ-Projektleiter und Verkaufsberater Jean-Philipp Kern, «war die Anlage in Weinfelden ein Referenzprojekt.»
 
Neuster Stand der Waschtechnik
Der Bau der Anlage dauerte vier Monate, die Investitionskosten lagen bei 1,3 Millionen Franken, alleine die eigentliche Waschtechnik schlug mit 500‘000 Franken zu Buche – eine stolze Summe, die Christ-Projektleiter Jean-Philipp Kern damit begründet, dass die Anlage auf dem absolut neuesten Stand der Waschtechnik ist – weltweit. «Was hier steht, gehört zum Innovativsten, was Sie in Sachen Autowäsche überhaupt bekommen können», sagt er. Und der Erfolg gibt dem Projekt vollumfänglich recht: «Seit der Eröffnung wird unsere Anlage Monat für Monat mehr frequentiert», freut sich Martin Walter – an Samstagen stehen die Autos gar Schlange. Die Steuerung der Frequenz eines Waschcenters ist allerdings schwierig – «es ist das Wetter, das die Tages-Frequenzen bestimmt», sagt Walter.
 
Überwältigende Reaktionen
Ein Waschpark passt optimal zum angestammten Garagenbetrieb – auch und gerade, weil Walter die Frequenz konsequent nutzt, um den Garagenbetrieb für Dienstleistungen und Pneus zu bewerben. «An keiner Auto-­Ausstellung hatten wir bisher auch nur annähernd so viele Besucher wie an einem Wochenend-Tag mit unserem Waschpark», sagt er. Die Reaktionen seien schlicht überwältigend und die Empfehlungsquote «enorm». Rund um Frauenfeld ist Walter in aller Munde – und auch auf Facebook, wo er den Wasch-betrieb ebenfalls erfolgreich bewirbt. Der Waschpark ist so modern, dass man sogar via Apple Pay bezahlen kann.
 
Die Rechnung ist aufgegangen
Für Walter hat sich das Risiko gelohnt, die Rechnung ist aufgegangen: «Wir erwirtschaften mit dem Waschpark einen hohen Deckungsbeitrag. Er belebt ausserdem das gesamte Firmenareal und wir profitieren mit dem Garagenbetrieb substanziell von der zusätzlichen Frequenz.» Sauberkeit ist ein Geschäft – und für den, der es richtig anpackt, sogar ein sehr gutes. Walter empfiehlt allen, die die räumliche Möglichkeit haben, eine solche Investition zu prüfen: «Allerdings müssen die nicht geringen Investitionen in einem gesunden Verhältnis zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten stehen.» Doch auch hier ist der Anbieter Partner. «Wir helfen bei der Analyse des Standortes und auch bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung», sagt Markus Tschuran, Niederlassungs- und Serviceleiter von Otto Christ AG. Darin hat seine Firma jahrzehntelange Erfahrung. Was Christ allerdings nicht macht: Sie finanziert keine Anlagen: «Aber wir können selbstverständlich gerne Kontakte schaffen zu geeigneten Partnern», sagt Jean-Philipp Kern.

Die neuen Waschanlagen der Otto Christ AG sind auf dem aktuellsten Stand der Waschtechnik - sehen Sie selbst!






 
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