Nyfega Elektro-Garage AG: Die Klimaspezialisten setzen auf Zusatzservice

5. Mai 2017 agvs-upsa.ch - Die Nyfega Elektro-Garage AG in Ober-Ohringen bei Winterthur gehört zu den Topadressen, wenn es um die Pflege und die Reparatur von Autoklimaanlagen geht. Geschäftsführer Peter Nyffenegger und sein Team setzen dabei auf Geräte von Bosch.
 
mbo. Als uns Peter Nyffenegger in der Werkstatt zum Gespräch empfängt, braust gerade ein gelbes Kabinenmotorrad der Winter­thurer Marke Peraves vom Hof. «Ohne funktionierende Klimaanlage kann man mit den Dingern nicht fahren. Unter der Plexiglasscheibe wird es extrem heiss», weiss der Nyfega-Chef. Der Kunde, der das Fahrzeug eben abgeholt hat, sei übrigens Arnold Wagner gewesen, der Erfinder der Stützrädertechnik, ohne die es nicht möglich wäre, mit einem Kabinenmotorrad zu fahren, so Nyffenegger weiter.
 
Klimakompetenz auch bei Oldtimern
Spezialfahrzeuge und Oldtimer sind kein seltener Anblick in der Werkstatt in Ober-Ohringen. Peter Nyffenegger und sein Team haben sich einen Namen bei den Autoliebhabern gemacht. Zum einen ist der Nyfega-Geschäftsführer einer der ältesten Auto­klimaanlagen-Spezialisten der Schweiz. Seine erste Anlage habe er 1965 in der Lehre repariert – an einem Mercedes, erinnert sich Nyffenegger. «Es rufen Leute aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland an, wenn sie ein Problem mit der Klimaanlage bei ihrem Oldtimer haben.» Zum anderen besitzen Nyffenegger und seine Leute noch die alten Werkzeuge und sie können damit umgehen.
 
Mit Klimaservicegeräten von Bosch
Doch der Betrieb in der zu Seuzach gehörenden Gemeinde ist natürlich auch mit topmodernen Geräten ausgestattet. Zum Beispiel mit dem Klimaservicegeräte Bosch ACS 752. «Das Gerät überzeugt mit einem vollautomatischen Serviceablauf, es ist leistungsstark, misst äusserst genau, verfügt über eine innovative Benutzeroberfläche und hat eine integrierte Datenbank mit den Sollwerten aller Autos und Nutzfahrzeuge», erklärt der Nyfega-Chef. Das wichtigste sei aber, dass verschiedene Schmiermittel eingefüllt werden könnten. Beim ACS 752 gehe das dank einem Behältersystem schnell und einfach.


Bild links: Die Nyfega in Ober-Ohringen - bis im Sommer 2013 hatte der Spezialist für Autoklimaanlagen seinen Standort im Stadtzentrum von Winterthur.
Bild rechts: Peter Nyffenegger pflegt und repariert seit über 50 Jahren Autoklimaanlagen.

 
Die Herausforderung beim Klimaservice ist, dass jeder Autohersteller für seine Klimaanlage ein anderes Schmiermittel benutzt. Mehrmarkengaragen sind also darauf angewiesen, verschiedene Schmiermittel einsetzen zu können. «Wer sich ein Klimaservicegerät anschaffen will, sollte aber auch auf die Bedienerfreundlichkeit achten», rät Nyffenegger. Ausser dem Gerät und dem Schmiermittel braucht es auch noch ein Kältemittel. Im Moment gibt es zwei gängige Typen auf dem Markt – das R134a und das R1234yf. Peter Nyffenegger: «Die Nyfega setzt hauptsächlich auf R134a, für welches das Bosch AC752 auch zugelassen ist.»
 
Klimareparatur – nur für Profis
Das grösste Problem bei einer Autoklimaanlage ist, dass sie undicht wird und nicht mehr richtig funktioniert. Beim Basis-Klimaservice prüft die Nyfega mit einer Sichtkontrolle der Komponenten und mittels einer Druckmessung routinemässig die Funktionstüchtigkeit der Anlage. Falls etwas nicht stimmt oder der Autobesitzer eine verminderte Kühlleistung feststellt, gehen Nyffenegger und sein Team der Sache auf den Grund. Das reicht vom Entleeren der Anlage, der Vakuum-Kontrolle, dem Messen der Austrittstemperatur über das erneute Befüllen mit Kältemittel und einer Sichtkontrolle der Antriebs­riemen und des Innenraumfilters bis hin zum Absuchen der Anlage mit einem Lecksuchgerät. Peter Nyffenegger: «Um das Leck zu finden, braucht es viel Geduld und Know-how. Das ist nur etwas für Profis. Viele Garagisten bringen die Autos in solchen Fällen zu uns. So sind unsere Kunden und die Kunden unserer Kunden zufrieden.»
 
Klimadesinfektion als Zusatzservice
Für Kundenzufriedenheit sorgt auch die Desinfektion der Klimaanlage. «Diese Arbeit ist im Klimaservice zwar nicht inbegriffen, doch sie sollte regelmässig durchgeführt werden», empfiehlt der Klimaprofi. Dabei werden Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilze, Hefen usw. innert weniger Minuten nach der Anwendung vollständig zerstört. Die Desinfektion vernichtet neben der Verkeimung, die einen Modergeruch erzeugen kann, auch alle aktiv lebenden Mikroorganismen, die krank machende Sporen ins Wageninnere absondern. Peter Nyffenegger: «Eine oberflächliche Schnellbehandlung durch einen Verdunster bringt aber nichts. Man sollte das Desinfektionsmittel mit einer langen Sonde direkt an den Verdampfer sprühen.»
 
 
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