Gewinnmargen so tief wie lange nicht mehr

17. April 2019 agvs-upsa.ch – Die Gewinnmargen der Autokonzerne sind auf dem tiefsten Stand seit 2009. Gründe dafür sind der Handelskonflikt zwischen den USA und China, höhere Zölle und die Probleme mit dem neuen Abgasprüfverfahren WLTP.

pd. Der Gewinn der grössten Autohersteller der Welt ist im vergangenen Jahr eingebrochen, wie die Unternehmensberatung Ernst & Young am Dienstag mitteilte. Zwar stieg der Gesamtumsatz der 16 grössten Autobauer auch dank des SUV-Booms um 2,5 Prozent auf 1,6 Billionen Euro, gleichzeitig sank der Absatz um 0,9 Prozent – erstmals seit 2009. Der operative Gewinn der Unternehmen ging zusammengezählt um neun Prozent zurück. Dabei konnten sechs Firmen ihren Gewinn steigern, zehn vermeldeten Einbussen, wie es weiter heisst.

Die Gewinnmargen lagen im vierten Quartal bei fünf Prozent. Damit sind sie auf dem tiefsten Stand seit 2009. Auf das ganze Jahr gesehen sank die Marge im Vergleich zu 2017 von 6,4 auf 5,7 Prozent.

Trotzdem haben die Automobilbauer weiter in Forschung und Entwicklung investiert. Volkswagen mit 12,1 Milliarden Euro und Toyota mit 8,2 Milliarden Euro schwingen dabei oben aus. Misst man am Umsatz, dann gab BMW mit einem Anteil von 5,5 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben an den Erlösen am meisten aus. BMW liegt damit vor General Motors (5,3 Prozent) und Volkswagen (5,1 Prozent). 
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