Chinas Automarkt bricht um 92 Prozent ein

24. Februar 2020 agvs-upsa.ch – Drastischer Rückgang: Der chinesische Automarkt ist wegen der Coronavirus-Epidemie in den ersten beiden Februarwochen um 92 Prozent eingebrochen. Das zeigt ein Bericht des Branchenverbands PCA.



abi. «Es war in der ersten Februarwoche kaum jemand bei einem Autohändler, weil fast alle zu Hause geblieben sind», schrieb PCA-Generalsekretär Cui Dongshu. Gemäss PCA wurden in ganz China in der ersten Februarwoche im Schnitt täglich nur 811 Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 96 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der zweiten Woche erholte sich der Markt etwas: Durchschnittlich wurden täglich 4098 Autos verkauft. 

Der Verband erwartet für den gesamten Februar einen Rückgang des Marktes von rund 70 Prozent, wie verschiedene Medien berichten. Bereits im Januar gab es laut PCA ein Minus von 22 Prozent auf 1,71 Millionen Fahrzeuge. Besonders betroffen war damals der Absatz von Elektroautos: Diese werden vor allem in den vom Virus besonders betroffenen Grossstädten verkauft. 

Das Coronavirus hat die chinesische Autobranche fest im Griff: So wurde auch bereits die internationale Automesse in Peking wegen der Lungenkrankheit verschoben. Die Veranstalter begründeten den Entscheid damit, dass sie die Gesundheit und Sicherheit der Aussteller und Teilnehmer gewährleisten wollen.

Eigentlich hätte die jährlich stattfindende «Auto China», die wichtigste Messe auf dem weltgrössten Automarkt, vom 21. bis 30. April stattfinden sollen. Wann sie nachgeholt wird, ist noch offen. Die Messe findet immer abwechselnd in Shanghai und Peking statt.

 

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