Marderschutz: Marder verjagen und Kunden zufriedenstellen

27. März 2017 agvs-upsa.ch - Marderschäden sind tückisch. Wenn nicht von Anfang an die richtigen Massnahmen ergriffen werden, treten immer wieder Schäden auf. Das verunsichert den Autofahrer und wirft ein schlechtes Licht auf den Garagisten. Dank Stop&Go wird jeder Mechaniker zum Marderschreck und hat so zufriedene Kunden.

mbo. Der «Martes foina» (Steinmarder) ist eigentlich kein Problem, wenn er als Einzelgänger auftaucht. Dann will er nichts Böses. Er macht es sich im noch warmen Motorraum gemütlich, ernennt das Auto zu seinem Revier und setzt eine Duftmarke. Nehmen wir an, das Auto stand auf dem Firmenparkplatz. Nun fährt der Besitzer nach Hause, dort ist das Revier eines anderen Marders. Bei diesem wird durch die fremde Duftmarke der Revierinstinkt geweckt. Er mag es nicht, wenn es in seinem Revier nach Rivalen riecht. Konkurrenz macht ihn bissig. Und das heisst, er beisst und nagt sich in alles, was nach Nebenbuhler riecht. Erwischt er dabei Schläuche und Stromleitungen, sind Schäden vorprogrammiert. Zündaussetzer können den Katalysator zerstören, undichte Kühlmittelschläuche zu Motorschäden führen.

Ein Teufelskreis
Irgendwann merkt der Autobesitzer, dass etwas nicht stimmt. Er bringt den Wagen in die Werkstatt. Der Schaden wird repariert. Doch weil es im Motorraum immer noch nach Marder riecht, kann das Spiel wieder von vorne beginnen. Nach ein paar Tagen oder Wochen tritt wieder ein Schaden auf. Der Kunde muss erneut in die Garage. Das verärgert ihn, er zweifelt an der Kompetenz der Werkstatt.

Sachlich informieren
Das muss nicht sein. Der aufmerksame Mechaniker enttarnt den Schuldigen. Klare Hinweise sind Dreck oder Haare im Motorraum sowie zerlöcherte Dämmmatten. Den Ratschlag, dass eine Marderabwehr in diesem Fall das Beste wäre, ignorieren aber viele Automobilisten zuerst. Ein Argumentarium, um die Kunden sachlich zu informieren, kann helfen (Download auf marderabwehr.de). Spätestens der zweite Schaden überzeugt den kritischen Autobesitzer dann.

Was hilft?
Der Marder muss also weg vom Auto. Hausmittelchen, wie kleine Säckchen mit Hunde- und Katzenhaa-ren, wirken nur kurzfristig. Auch stinkende Pasten, Toilettensteine und Mottenkugeln helfen nicht nach-haltig. Die nachweislich beste Methode ist eine Art Weidezaungerät, wie es Marderabwehr-Spezialist Stop&Go im Angebot hat.

30 bis 45 Minuten Arbeitsaufwand
Topmodell ist das Gerät 8 Plus-Minus für ca. 250 Franken. Stefan Schälchli von der Garage Village in Ba-sadingen hat Erfahrung mit Stop&Go-Produkten und erklärt den Einbau:
  • Zuerst die Motorwäsche. Denn der Grund für den Angriff ist der Geruch eines Rivalen – eine Reinigung ist Pflicht. Ist keine Wäsche möglich, den Anti-Marderspray anwenden.
  • Anschliessend das Steuergerät im Motorraum montieren. Es sendet zusätzlich Ultraschall-Töne aus, die Laut-sprecher sollten daher nicht verdeckt sein. Zwei Knopfzellen (Batterien) sitzen im Steuergerät hinter einer Klappe. Sie müssen nach rund 18 Monaten getauscht werden.
  • Dann die Kontaktplatten anbringen. Jede Platte besitzt einen Minus- und einen Plus-Pol. Der Vorteil dabei ist, dass der Marder keine Masse berühren muss, um einen Impuls zu bekommen. Wichtig: Die Platten im oberen Drittel des Motorraums verteilen. Nicht zu dicht an heissen und bewegten Bauteilen installieren.
  • Zum Schluss die Aufkleber anbringen. Dieser warnt vor der Hochspannung. Aber keine Angst, das Berühren ist zwar kurz schmerzhaft, aber nicht weiter gefährlich.
  • Der ganze Einbau dauert ca. 30 bis 45 Minuten.



Weitere Infos: www.stop-go.de
 
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