Vorbildliche Karriereförderung: Die Amag gewinnt den Nationalen Bildungspreis

24. November 2016 agvs-upsa.ch - Junge Menschen werden in ihrer Karriere gefördert, die gelebte Praxis macht den Meister: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann war sich mit der Hans Huber Stiftung und der Stiftung FH Schweiz einig, dass die Amag den Nationalen Bildungspreis verdient hat.


AMAG CEO Morten Hannesbo freut sich mit Christian Fiechter und Hans Huber von der Hans Huber Stiftung und mit Rainer Kirchhofer und Christian Wasserfallen von der Stiftung FH Schweiz über den Nationalen Bildungspreis (von links nach rechts).

Der Nationale Bildungspreis wurde erstmals gemeinsam von der Hans Huber Stiftung (HHS) und der Stiftung FH Schweiz an der Berner Fachhochschule verliehen. Beide Institutionen haben sich der Förderung des dualen Bildungswegs verschrieben. HHS-Präsident Christian Fiechter hob die Berufsbildung als Stütze der Schweizer Wirtschaft hervor. Es gebe Handlungsbedarf, zumal jährlich immer wieder tausende von Lehrstellen nicht besetzt werden und tausende von Jugendlichen keine Lehre fänden.

Wettbewerbsfähigkeit sichern
Bundesrat Schneider-Ammann will mit seinem Engagement dazu beitragen, junge Talente zu finden und zu fördern sowie die Mobilität der Arbeitskräfte zu erhöhen. Es gelte, die Berufsbildung zu stärken. Die berufliche Grundbildung sei mittlerweile sogar zu einem Exportprodukt geworden, könne aber doch nicht staatlich verordnet werden. Der Schlüssel zum Erfolg seien die Arbeitgeber mit praxisnahen Lehrstellenangeboten. Das zielgerichtete Zusammenspiel zwischen Bund, Kantonen, Branchen, Verbänden und Betrieben sei unabdingbar. Denn: «Die Berufsbildung hilft, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Nationale Bildungspreis setzt ein wichtiges Zeichen.»

Richtige Leute am richtigen Platz
Morten Hannesbo, CEO der Amag Automobil- und Motoren AG nahm den Preis im Namen seines Ausbildungsteams aus den Händen von Christian Wasserfallen, Nationalrat und Präsident Stiftung FH Schweiz, entgegen. In seiner Laudatio hob er hervor, dass die Amag Lehrstellen einerseits authentisch und attraktiv vermarkte und dadurch andererseits die richtigen Leute für den richtigen Platz in der Wirtschaft gewinne. Auch könnten Lernende ihre Anliegen beim Chef direkt deponieren. Hannesbo sei ein «CEO zum Anfassen». Dementsprechend will dieser die Preissumme zielgruppengerecht einsetzen: «Wir werden das Preisgeld bei der Rekrutierung von Lernenden einsetzen: Sie fliesst in ein Arbeitsprojekt "Lernende rekrutieren Lernende" ein.» Das Projekt befasst sich beispielsweise mit den Fragen, wie man die technischen Berufe attraktiver gestalten kann, wie man Eltern, Schulen und junge Menschen für eine technische Lehre motivieren kann oder was von einem zukünftigen Ausbildungsbetrieb erwartet wird.
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