RHIAG Group Ltd, Schweiz: Von André Sauteur zu Christoph Kissling – erfolgreiche Geschäftsübergabe

8. November 2016 agvs-upsa.ch - Nach 36 Jahren geht eine erfolgreiche Ära zu Ende. Die RHIAG Group Ltd verabschiedet Ihren langjährigen Geschäftsführer, Herrn André Sauteur, und heisst Herrn Christoph Kissling (Bild) als neuen CEO willkommen.

Natürlich ist die Nachfolge von Herrn Sauteur bei der RHIAG Group Ltd seit längerem gesichert. Am 1. Juli 2016 hat Herr Christoph Kissling als CEO Schweiz die Leitung übernommen. Er freut sich, die neue Herausforderung zu meistern und zusammen mit seinem Team den «RHIAG-Dampfer» weiter auf Erfolgskurs zu halten.

Bis zur Unternehmensübernahme war Christoph Kissling 14 Jahre lang für die RHIAG Group Ltd tätig. Die ersten 10 Jahre als Aussendienst-Mitarbeiter, danach 2 Jahre als Verkaufsleiter Garagenverkauf und anschliessend 2 Jahre als Bereichsleiter Marketing und Verkauf.

André Sauteur: «Es freut uns ausserordentlich, dass für meine Nachfolge mit Herr Christoph Kissling ein Kandidat aus den eigenen Reihen gefunden werden konnte. Er ist die richtige Person, die unseren Hochseedampfer weiterhin erfolgreich steuern wird.»

Christoph Kissling: «Als erstes danke ich meinem Vorgänger, Herrn André Sauteur, für die wertvolle Arbeit, die er über all die Jahre geleistet hat. Es ist mir ein Anliegen, all unsere guten Beziehungen fortzuführen und uns gemeinsam weiter zu entwickeln. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zeit und eine gute Zusammenarbeit.»

Wie sich Christoph Kissling bereits in die Geschäfte einbringt, zeigt das Interview, dass die AGVS-Medien nach der RHIAG-Hausmesse in Langenthal mit ihm geführt haben.
 

Fragen an Christoph Kissling, CEO RHIAG Group Ltd.
 
«Wir gehen nicht mehr nach Genf – so oder so»
 
Christoph Kissling, CEO der RHIAG, zieht eine erfolgreiche Bilanz der ersten Hausmesse. Er spricht über die Risiken, die der bedeutende Marktteilnehmer im Schweizer Aftermarket mit der Lancierung einer eigenen Fachmesse eingegangen ist – und darüber, warum Genf für seine Gruppe keine Option mehr sein kann.
 
Mit dem Konzept der Hausmesse sind Sie ein Risiko eingegangen…
Christoph Kissling: Ja, das sind wir. Aber wir standen im vergangenen November an einem Punkt, an dem wir uns entscheiden mussten, ob wir in Genf weitermachen oder ob wir etwas Eigenes aufziehen. Wir haben uns dann für letzteres entschieden.
 
Welche Gründe gaben dafür den Ausschlag?
Erstens ist es so, dass der «Streuverlust» in Genf inzwischen ein wirtschaftlich nicht mehr vertretbares Ausmass angenommen hat, weil ein immer grösserer Teil der Besucher in der Halle weder aktuelle noch potenzielle Kunden waren. Hier dagegen haben wir innerhalb von zwei Tagen weit über 1000 Besucher, der grösste Teil davon aus der für uns und für unsere Lieferanten relevanten Zielgruppe. All in kostet uns dieses Konzept zumindest nicht mehr als Genf, das Geld ist aber deutlich besser investiert. Zweitens erlaubt das Konzept der Hausmesse, dass wir unseren Lieferanten einen eigenen Stand zur Verfügung stellen können – und nicht, wie in Genf, irgendwo an irgendeiner Wand ein Logo oder, im besten Fall, eine Vitrine in irgendeiner Ecke am Stand. Indem wir die Position unserer Lieferanten mit ihren qualitativ sehr hochwertigen Produkten stärken, stärken wir auch unsere Position gegenüber unseren Kunden.
 
Wie stark hängt der Entscheid, wieder nach Genf zurückzukehren, von der Bilanz nach der ersten eigenen Hausmesse ab?
Das mag jetzt etwas überraschend klingen, aber die Bilanz der Hausmesse ändert an unserer Haltung in bezug auf Genf überhaupt nichts. Wir werden nicht mehr nach Genf zurückkehren. So oder so.

 
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