Nein zur Altersvorsorge 2020

24. September 2017 agvs-upsa.ch - Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) nimmt mit Erleichterung vom Nein der Schweizer Stimmbevölkerung zur Altersvorsorge 2020 Kenntnis. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben einer Scheinreform nach dem Giesskannenprinzip eine Absage erteilt.

mb. Der AGVS hatte die Vorlage gemeinsam mit dem Schweizerischen Gewerbeverband bekämpft. Zwar enthielt die Altersvorsorge 2020 durchaus Elemente, die von den Schweizer Garagisten begrüsst werden – etwa die schrittweise Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65 Jahre oder die Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge. «Auf die extrem stark dem Margen- und Wettbewerbsdruck ausgesetzten Garagenunternehmen und ihre Mitarbeitenden wären bei einer Annahme der Vorlage düstere Zeiten zugekommen», sagt AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli. Die Reform hätte ein Bürokratiemonster geschaffen und das System für die Versicherten noch undurchsichtiger gemacht. Gerade für die kleinen und mittelgrossen Unternehmen des Schweizer Autogewerbes wäre der administrative Aufwand weiter angestiegen.

 

Das klare Nein des Souveräns macht den Weg frei für eine echte Reform, welche die Altersvorsorge nachhaltig sichert. Ein Ausbau mit der Giesskanne ist definitiv vom Tisch. Die Schweizer Garagisten erwarten nun vom Bundesrat, dass er rasch die zentralen und praktisch unbestrittenen Punkte der Rentenreform angeht: die Anpassung des Rentenalters für Frauen, eine moderate Zusatzfinanzierung der AHV und eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes mit sozial verträglicher Kompensation.

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