Der Garagist als Ratgeber: Mit Kind & Kegel sicher in die Ferien

6. Juli 2017 agvs-upsa.ch - Endlich Ferien! Doch im Auto ist zu wenig Platz. Eine Dachbox muss her. Was muss dabei beachtet werden? Welche Massnahmen müssen ergriffen werden, wenn Tiere mitreisen? Seien Sie Ihrem Kunden ein Ratgeber und bereiten Sie ihn gut auf die Autoreise vor.
 
pd. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Wer mit dem eigenen Auto in die Ferien fährt, sollte sich frühzeitig vorbereiten. Dazu gehört nicht nur, das Fahrzeug startklar zu machen – also zum Feriencheck die Garage aufzusuchen, sondern auch Sicherheitszubehör an Bord zu haben und sich über die Verkehrsregeln im Ausland zu informieren.
 
Was sollte der Feriencheck enthalten?
Die Kontrolle des Reifendrucks (auch beim Reserverad), der Flüssigkeiten (Kühlmittel, Motoren- und Getriebeöl, Bremsflüssigkeit und Scheibenwasser), der Batterie, aller Lampen, Schlauchverbindungen und Scheibenwischer. «Bieten Sie Ihren Kunden einen Mehrwert, indem Sie auch kontrollieren, ob das CH-Zeichen angebracht ist sowie der Wagenheber und der Radmutternschlüssel vorhanden sind», rät Christian Steiner, Verkaufsleiter der Chemuwa AG. «Wenn dieses Zubehör nicht vorhanden ist, bieten Sie es Ihren Kunden an. Auch Überbrückungskabel und Abschleppseil gehören zur Ausrüstung», so Steiner weiter.
 
Dachbox, Veloträger & Co.
Ein beliebtes Zubehör ist die Dachbox. Der Garagist sollte Dachboxen verkaufen oder vermieten und die Montage mitanbieten. Ausserdem kann er dem Kunden Tipps geben, wie dieser das Gepäck am besten verstauen sollte, um die Fahreigenschaften des Autos nicht allzu sehr zu beeinträchtigen. Dachträger, Gepäckboxen und Fahrradträger müssen genau zum Wagentyp passen. Die Dachlast verändert den Schwerpunkt des Autos und das Bremsverhalten ändert sich. Dachboxen oder Dachveloträger erhöhen die Anfälligkeit für Seitenwind. «Wir empfehlen windschnittige Dachboxen und Heckveloträger», so der Rat von Steiner. Weisen Sie Ihre Kunden darauf hin, dass schweres Gepäck in den Kofferraum gehört und nur leichtes Gepäck in die Dachbox. Dabei darf das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten werden.
 
Hund an Bord

Und wenn Bello mitreist? Wer seinen Hund mit in die Ferien nimmt, muss einiges beachten. Die Tierschutzverordnung schreibt vor, dass die Tiere genügend Platz haben müssen, keine Schäden erfahren und nicht leiden. Geregelt wird auch, dass sich Tiere nur zum Transportzweck im Auto aufhalten dürfen. Bei Zwischenstopps lässt es sich nicht vermeiden, dass Bello für kurze Zeit im Auto gelassen wird. Da die Sonneneinstrahlung zu einem markanten Temperaturanstieg im Fahrzeuginnern führt, ist das Tier schnell lebensbedrohlichen Auswirkungen ausgesetzt. Deshalb ist immer ein schattiger Abstellplatz zu suchen und zusätzlich sind die Fenster oder die Heckklappe zu öffnen, um die Luft zirkulieren zu lassen. Und ganz wichtig ist frisches Wasser.



Bild links: Die Chemuva Hundebox 4Pets ist fest installiert. Der Hund sollte in der Box stehen und sich drehen können.
Bild rechts: Thule hat für jeden Zweck das richtige Transportsystem.

Doch wie transportiert man den Hund ordnungsgemäss? Es gibt viele Varianten: Sicherheitsgurt, Trennnetz/-gitter oder Box. Die sicherste Lösung ist eine fest installierte Metallbox. Bei der Wahl der Box ist die Grösse sehr wichtig. Der Hund sollte in der Box sitzen, stehen und sich drehen können. Trotzdem darf sie nicht zu gross sein. Denn im Falle eines Unfalls würde der Hund bei einer zu grossen Box an die Metallstäbe geschleudert und sich so schwer verletzen.
 
Bei der Chemuwa Autozubehör AG gibt es weitere Infos rund ums Thema Reisen. Sie bietet ein grosses Sortiment an nützlichen Utensilien für alle Bereiche an – sei dies Sicherheitszubehör, Dach- und Veloträger oder Hundeboxen. Die Produkte sind alle zertifiziert und hochwertig verarbeitet.
 
 
UV-Schutz- Zu viel Sonne ist schädlich
Gerade in den Sommermonaten heizen die Sonnenstrahlen den Fahrzeug-Innenraum bis zur Unerträglichkeit auf. Der strahlenden Sonne entgeht man nirgendwo – sowieso nicht im Auto. Innert kurzer Zeit entstehen im Fahrzeuginnern bis zu 70 Grad Celsius. Durch die Klimaanlage drohen Erkältungen. Der Organismus von Mensch und Tier wird durch den Wechsel von kalt zu heiss zusätzlich belastet.
 
Das Problem ist mit einer hochwertigen Autoglasfolie einfach beseitigt. Autoglasfolien können die Oberflächentemperaturen im Innenraum nachweislich und deutlich reduzieren. Gleichzeitig blockieren sie die gefährlichen UV-Strahlen – die kurzwellige, energiereiche und unsichtbare Strahlung der Sonne. Je nach Tönungsgrad der Folie dringen die Strahlen so nicht mehr ungehindert in das Fahrzeug ein, wodurch sich das Auto nicht mehr so extrem aufheizt.


Llumar Autoglasfolien sind bei der Chemuwa AG erhältlich.

«Llumar Autoglasfolien zum Beispiel blocken bis zu 99 Prozent aller schädlichen UV-Strahlen ab», sagt Christian Steiner, Verkaufsleiter der Chemuwa AG. Eine dunkle Folie bewirkt, dass der Innenraum vor neugierigen Blicken geschützt wird. Eine weitere Funktion der Folie ist, dass bei einem Einbruch oder einem Unfall die Splitter nicht einfach herumfliegen, sondern durch den verwendeten Kleber gebunden werden. Folien sind ein preiswerter Weg, um Verglasungen nachträglich mit den vorgenannten Funktionen auszustatten.
 
Die Folien sollten auf jeden Fall durch einen Fachbetrieb angebracht werden. Eine professionelle Beschichtung dauert in der Regel je nach Auto zwischen zwei und sechs Stunden – entscheidend ist die Bauart des Fahrzeuges. Verwendet werden sollten ausschliesslich Folien, die über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) verfügen.

www.chemuwa.ch

 
 
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