AGVS Sektion Zürich: Einigkeit bei der Generalversammlung

23. März 2017 agvs-upsa.ch – Es war Christian Müllers erste GV als Präsident der AGVS-Sektion Zürich. Doch der Garagist und Zürcher FDP-Kantonsrat führte die zahlreich erschienenen Mitglieder souverän durch die Traktanden.

mbo. Nach der Generalversammlung 2016, als ein neuer Präsident für die grösste AGVS-Sektion gewählt wurde, standen heuer keine bedeutenden Geschäfte an. Christian Müller musste bei seiner ersten GV als Sektionspräsident also keine bösen Überraschungen fürchten. Entsprechend ruhig und souverän begrüsste er die Verbandsmitglieder im Restaurant Rössli in Illnau.



Der Zürcher FDP-Kantonsrat und Garagist aus Steinmaur verwies in seiner Eröffnungsrede auf das AGVS-Schwerpunktthema «Der Garagist - Unternehmer mit Zukunft» und sprach vom Auto als emotionalem Gut, das für die individuelle Mobilität noch lange unentbehrlich bleiben werde. Für das verkaufsfördernde Ambiente im Showroom sorgten ja die Importeure, der Garagist muss gar nichts dafür tun, scherzte Müller und erntete viele Lacher.

Um den Mitgliedern die Zukunftsangst angesichts der Zunahme von Elektroautos und der Aussicht auf selbstfahrende Autos etwas zu nehmen, zitierte der Präsident aus dem Nachrichtenmagazin «Spiegel». Der Titel des Artikels - «Autonomes Fahren – bei höheren Geschwindigkeiten kann das tödlich sein» - sage doch schon alles, so Müller. Und weiter, bis man im Auto während der Fahrt schlafen könne, werde noch viel Wasser die Limmat hinunter fliessen. Doch, appellierte der Präsident, man solle diese Themen nicht ignorieren, sondern sich damit auseinandersetzen, damit man vorbereitet sei, wenn sie dann aktuell würden.


V.l.: Christian Müller (Präsident AGVS Sektion Zürich), Markus Hutter (Alt-Nationalrat und Vorstandsmitglied AGVS Sektion Zürich), Hans-Ulrich Bigler (FDP-Nationalrat), Lorenz Frey (Teamchef Emil Frey Racing) und Max Binder (Alt-Nationalrat).

Nach den Grussworten aus Bern, die von Olivier Maeder, Mitglied der AGVS-Geschäftsleitung und Bereichsleiter Bildung, überbracht wurden, eröffnete Christian Müller die GV. Wie erwartet wurden die statutarischen Traktanden, Jahresbericht, Jahresrechnung, Déchargeerteilung, Berufsbildungsbereich und Budget von den 67 stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig verabschiedet.

Einzig auf den Berufsbildungsbereich wurde etwas vertieft eingegangen. Andreas Billeter, Bildungsverantwortlicher der Sektion, betonte den Erfolg der im letzten Herbst zum zweiten Mal durchgeführten Berufsmeisterschaften. Er bat den Initianten des Wettbewerbs, Klaus Schmid von der Technischen Berufsschule Zürich, auf die Bühne. Dieser wies einerseits auf das steigende Interesse von Teilnehmenden hin, andererseits lobte er das Engagement von Lehrpersonen, die den Wettbewerb mit ihren Schulklassen besuchten. 2016 seien es rund 200 Schülerinnen und Schüler gewesen, die sich konkret für einen Autoberuf interessierten und in ein bis zwei Jahren eine Lehrstelle suchten, so Schmid.

Als Gastreferent trat Lorenz Frey auf, Sohn von Auto-Tycoon Walter Frey. Der 26-jährige erzählte von seiner Arbeit als Rennfahrer und Teamchef und von den Herausforderungen des Rennsports.

 
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